Profit First - eine andere Art der Buchhaltung

Frag immer erst: Warum – Wie Führungskräfte zum Erfolg inspirieren

Profit First - eine andere Art der Buchhaltung

„Profit First“ von Mike Michalowicz ist ein Buch über eine etwas andere Art der Buchhaltung. Es ist eine Aufforderung, das eigene Unternehmen effizienter zu führen.
Es geht um die Frage, ob Profit planbar ist und wie dies umgesetzt werden kann.

Kurz: es geht ums Sparen.

Es überrascht nicht, dass die Widmung von „Profit First“ der Tochter des Autors und ihrem Sparschwein gilt. In einer finanziell äußerst prekären Lage bietet die Tochter dem Vater an, ihn hiermit zu retten: Durch das eigene Sparen. 

Ein demütigendes Schlüsselerlebnis für Michalowicz, der bisher deutlich über seine Verhältnisse gelebt hat. Der insolvente Vater verkauft seine drei Luxuskarossen und strukturiert sein Unternehmen neu.

Er ruft eine Kampagne ins Leben, die nachhaltige Konsequenzen hat: für ihn, für seine Finanzen und für die Finanzen anderer Unternehmer: „Profit First“.„Vermögen ist ein
Spiel der Emotionen“ behauptet Michalowicz und meint damit, dass wir unsere Denkweise emotionalisieren sollen. Menschen sind nicht rational. Sie entscheiden sich nicht auf der Basis abstrakter Rechenbeispiele. 

Menschen entscheiden sich, weil sie sich dabei gut fühlen.

Jeder weiß, dass man mehr Geld hat, wenn man weniger ausgibt. Aber die wenigsten sind deswegen reich. Ursache dafür sei ein Gesetz, welches besagt, dass mit dem Umsatz auch die Ausgaben steigen. Wer mehr Geld hat, gibt auch mehr aus. Es macht einfach Spaß, Geld auszugeben. Wenn wir jedoch das Sparen emotional positiv belegen, uns dafür feiern, wenn wir sparsam sind, dann ist der erste Schritt für eine erfolgreiche finanzielle Lage gelegt.

Michalowicz rät sofort aus der Schuldenfalle auszusteigen und seine Kreditkarten zu schreddern. Und er rät seinen Kunden - in welcher finanziellen Lage auch immer - einen bestimmten Betrag als Gewinn einzuplanen. Und zwar im Voraus. Das kaufmännische Denken: Umsatz-Kosten = Gewinn bezeichnet Michalowicz als „Überlebensfalle“. Hier würde der Fokus zu sehr auf den Umsatz gelegt werden. Da jedoch die Kosten mit dem Umsatz steigen können, sollte mehr Wert auf Effizienz gelegt werden. Wer seinen Gewinn im Vorhinein festlegt, gibt seinen Kosten den angemessenen Rahmen. Daher empfiehlt Michalowicz seinen Kunden die Gleichung: Umsatz – Gewinn = Kosten.

Er verpflichtet den Leser „laufend mehr einzunehmen als auszugeben.“

Das Buch bietet ein gutes Gegengewicht gegen die herrschende Denkweise, der Umsatz sei alles. Der Gewinn ist eben nicht nur Nebenprodukt einer Rechnung, sondern letztlich das Ziel.

„Profit First“ hilft einem sich bei den Unternehmensfinanzen nicht selbst zu belügen.

Damit man nicht den Gewinn (oder den Betrag dafür) für „Privatentnahmen“ ausgibt,
um unternehmenseigene Kosten zu decken. Das schöne Wort „Gewinnthesaurierung“ macht es nämlich nicht besser. Finanzielle Armut kann auch im Armani-Anzug und mit der goldenen Kreditkarte daherkommen. Das Buch liefert einen guten Beitrag für eine gesunde finanzielle Unternehmensplanung.

Hier kommst Du auf die Seite von budrich academic, wo Du das Buch bestellen kannst

Hier kommst Du auf die Seite von Profit First Deutschland

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